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Rucksackinhalt

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Wir werden in den kommenden Monaten immer wieder einzelne Produkte vorstellen, die wir auf unserer Reise nutzen und bei unseren Partnern erworben haben. Wenn ihr konkretere Fragen zu den Produkten habt, kontaktiert uns gerne!

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Hinter den Bannern und den mit (*) gekennzeichneten Links stecken sogenannte Affiliate-Links. Das heißt, wenn du ein Produkt über den Link kaufst, erhalten wir eine kleine Provision und unsere Reisekasse freuts. 😃 Wichtig: Für dich bleibt beim Preis alles beim Alten.


Unsere Ausrüstung

Mit einem Klick auf das jeweilige Produkt gibt es nähere Informationen

>Zelt

Schwierig zu sagen, was bei einer Reise wie der unseren der wichtigste Ausrüstungsgegenstand ist, aber das Zelt ist unser Zuhause und daher sehr sehr wichtig. Gestartet sind wir mit dem Abisko Lite 2(*) von Fjällräven. Wichtig ist zu wissen, dass wir dieses Zelt nicht explizit für unsere Reise gekauft haben, sondern für den West Highland Way in Schottland. Dementsprechend waren Kriterien wie hohe Wassersäule und Sturmfestigkeit wichtig für uns.
Mit knapp 2 kg und geringem Packmaß ist das Tunnelzelt leicht genug, um bei unserer Reise gut verstaut werden zu können. Auch wenn unser Zelt zwischenzeitlich kaputt gegangen ist, würden wir es unbedingt weiterempfehlen!

Im Moment nutzen wir das Naturehike Zelt Cloud Up 2 (*). Zunächst aus der Not heraus, da wir auf die Schnelle kein besseres in Georgien besorgen konnten. Klare Vorteile des Zelts sind der geringe Preis und das freistehende Innenzelt, womit du vor allem im Sommer den Sternenhimmel bewundern kannst. Nachteil für uns ist das viel zu kleine Vorzelt, unsere Rucksäcke passen da auf keinen Fall rein und liegen nun immer neben dem Zelt. Als Übergangslösung bei Regen wickeln wir unsere Rucksäcke nun in unseren Footprint ein. Wir sind noch unentschlossen, für welches Zelt wir uns nun langfristig entscheiden. Für 2 Personen ist das Zelt zudem sehr sehr klein. Solltet ihr jedoch nach einem günstigen Zelt für gelegentliche Abenteuer suchen, klare Empfehlung für das Naturehike. Es muss nicht immer gleich das „Highclass-Zelt“ sein!

>Footprint

Um das Zelt vor etwaigen Beschädigungen durch Steine, Dornen etc. zu schützen, haben wir uns für ein zusätzliches Footprint (*) entschieden. Das ist quasi ein zusätzlicher Boden, der passgenau für das Abisko Lite 2(*) gemacht ist. Außerdem hat es eine Wassersäule von 10.000 mm, man ist bei starkem Regen also super geschützt. Wir haben auf unserer Reise gemerkt, dass auch das beste Zelt irgendwann kleinere Löcher bekommt, wir möchten uns nicht vorstellen, wie unser Zeltboden ohne Footprint ausgesehen hätte. Denn man stellt sein Zelt „leider“ nicht immer auf saftigen Wiesen auf, wo man nur weiches Gras als Untergrund hat.

Seit unser Abisko Lite kaputt gegangen ist, nutzen wir das Footprint als Plane, um unsere Rucksäcke bei Regen darin einzuwickeln, denn in das sehr kleine Vorzelt unseres Naturehike Zelt Cloud Up 2 (*) passen sie nicht mehr.

>Isomatten

Gestartet sind wir mit den Ether Light XT Insulated Matten (*) von Sea to Summit. Komforttechnisch vermutlich mit das Beste, was es auf dem Markt gibt und auch Gewicht und Packmaß sind top. Leider sind beide Matten nach 4 Monaten kaputt gegangen, heißt, nach ein paar Stunden war die Luft raus. Sea to Summit hat uns ohne Probleme zwei neue Matten zukommen lassen doch auch diese hatten nach wenigen Monaten das gleiche Problem. Daniel hat seine Matte bestimmt ein Dutzend Mal geflickt, doch sie hat immer wieder neue Löcher bekommen. Für den Preis waren wir also leider etwas enttäuscht und sind dann auf die MT500 Air (*) von Decathlon umgestiegen. Diese ist deutlich günstiger und zahlt sich voll aus. Wir schlafen super darauf und bislang macht sie keine Probleme. Fazit also: Top Preis-Leistungsverhältnis!

Bitte beachtet, dass es bei beiden Matten unterschiedliche Größen (Breite und Länge) gibt.

>Schlafsäcke

Wir haben uns beide für Daunenschlafsäcke entschieden. Diese sind, was Gewicht und Packmaß betrifft, deutlich besser als Kunstfaser. Nachteil ist die Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit. Da wir die Schlafsäcke aber regelmäßig lüften, kommen wir sehr gut damit zurecht.

Beas Schlafsack, der CLASSIC 500 WMNS Damen (*) von Mountain Equipment, hat zudem ein Helium 40 Außengewebe, das leicht wind- und wasserabweisend ist. Er wärmt bei Temperaturen bis zu 0 °C, für unsere Zwecke also vollkommen ausreichend. Beas Packsack ist leider gerissen, deshalb hat sie einen neuen Packsack (*) von Sea to Summit bestellt. 8 Liter sind etwas knapp bemessen, beim nächsten Mal würde sie eine Nummer größer nehmen.

Daniel hat sich für den HELIUM 600 LONG (*) von Mountain Equipment entschieden. Er wärmt bei Temperaturen bis zu – 5 °C. Da Daniel eine kleine Frostbeule ist, hat er ein zusätzliches Inlett (*) von Cocoon dabei, welches er in sehr kalten Nächten verwendet. Im Sommer an sehr heißen Tagen lässt er den Daunenschlafsack weg und benutzt nur das Inlett.

Beide Schlafsäcke wiegen jeweils ca. 1 kg. Wir sind mit beiden sehr zufrieden und können sie uneingeschränkt empfehlen.

>Kocher

Für unser leibliches Wohl auf Reisen sorgt der WHISPERLITE STOVE (*) von MSR. Er verbrennt Petroleum, Rein- und Autobenzin. Wir gehen also einfach mit der extra zu kaufenden Benzinflasche (*) zur Tankstelle und füllen auf. Das Kochen mit Benzin erfordert ein regelmäßiges Reinigen des Kochers, wir haben außerdem einen kleinen Trichter mit Sieb (*) dabei, durch den wir das frisch getankte Benzin einmal laufen lassen, um den Kocher vor Verunreinigung zu schützen. Benzin ist für unsere Art der Reise am praktischten. Im Gegensatz zu Gaskartuschen, muss man nach Benzin nicht suchen, Tankstellen gibt es ja wirklich überall.

>Kochgeschirr

Wir verwenden das CERAMIC 2 POT SET (*) von MSR, perfekt für 2 Personen. Die Töpfe sind dann gleichzeitig auch unsere Teller. Dazu haben wir noch 2 Tassen in unterschiedlichen Größen (groß (*) und klein (*)), damit alles ineinander passt. Außerdem ein ultraleichtes Schneidebrett (*). Abgerundet wird das ganze durch Besteck, in unserem Fall jeweils Gabel und Löffel die man ineinander stecken kann und dann gleich einen langen Kochlöffel hat, sowie ein scharfes kleines Messer bzw. Schweizer Taschenmesser. Fertig ist das Set :-).

>Regenschutz

In welcher Form auch immer vermutlich unverzichtbar auf einer Reise. Wir haben beide relativ hochwertige Regenjacken, Daniel eine ROC BLANC JACKET GEN.3 (*) von Tierra, Bea eine SHIVLING WMNS JACKET (*) von Mountain Equipment. Beide haben eine Gore-Texschicht und haben uns bislang gute Dienste erwiesen. Wir haben sie zwischenzeitlich einmal mit Imprägnierspray (*) behandelt, man kann sie aber auch in den Trockner schmeißen um der Imprägnierung einen Boost zu geben. Bei beiden macht mittlerweile der Reißverschluss Probleme, Verschleißerscheinungen nach unserem Dauergebrauch, aber trotzdem schade.

Wichtig für uns beim Kauf der Regenjacke war, dass wir sie über der Daunenjacke tragen können. Das heißt erstens, lieber eine Nummer größer nehmen und zweitens sollte die Regenjacke die darunter liegende Daunenjacke schützen, also alles, auch die Kapuze, bedecken.

Daniel hat zusätzlich eine Regenhose (*) von Tierra, so dass auch die Hose schön trocken bleibt. Bea hat sich gegen eine Regenhose entschieden und bastelt sich manchmal aus einer großen Mülltüte einen Regenrock.

>Daunenjacken

Eine warme Jacke brauchen wir natürlich auch. Achtet man auf Gewicht und Packmaß, kommt man an einer Daunenjacke eigentlich nicht vorbei. Sie halten wirklich unglaublich warm und sind mit 400-500 Gramm mega leicht. Bea hat sich für die EXPEDITION PACK DOWN HOODIE (*) von Fjällräven entschieden, Daniel für die Dynafit RADICAL (*).

Ausschlaggebend war für uns beide weder die Marke noch die Farbe, sondern einfach die Passform.

Daniel bewahrt seine Daunenjacke in einem wasserdichten Packsack (*) von Ortlieb auf. Erstens, um sie möglichst klein zu bekommen, zweitens um sie im Rucksack zu schützen.

Beas Jacke bleibt in einem etwas größerem Sack (*) aus Corduramaterial. Nachts wird die Konstruktion dann zum Kopfkissen umfunktioniert :-).

Wichtig bleibt noch zu sagen, dass Daunenjacken, genau wie Schlafsäcke, nicht nass werden sollten. Deshalb haben wir beim Kauf der Regenjacken darauf geachtet, dass diese optimal über der darunter getragenen Daunenjacke abschließen.


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