Wie kam es eigentlich dazu, dass wir uns entschlossen haben, eine Weltreise zu machen?
Es war einmal im März 2020. Da konnte man das mit diesem neuen Virus aus China irgendwie noch gar nicht so recht glauben. Ein Freund, der kurz zuvor in Südkorea war, hatte zu Daniels Geburtstag Ende Februar als Gag einen Sixpack Corona und ein paar Masken mit lustigem Aufdruck mitgebracht. Nie hätten wir gedacht, dass die Masken tatsächlich bald zum Einsatz kommen würden. Nun ja, zurück zum Thema.
Wir hatten uns seit Monaten auf unseren 3-wöchigen Urlaub auf La Gomera gefreut. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse. Wir kamen kaum noch hinterher mit den neuesten Nachrichten und wollten einfach nur weg. Wir dachten: „Sobald wir einmal im Flieger sitzen, werden wir weitersehen.“ Nach einigem Zittern hatten wir es tatsächlich nach Gomera geschafft. Doch dann die Info am Abend der Ankunft: ab dem nächsten Tag galt in Spanien ein landesweiter Lockdown. Und Lockdown hieß in Spanien, man durfte seine Wohnung nur zum Lebensmittel einkaufen verlassen. Spaziergang am Strand oder Wanderung durch die wunderschöne Landschaft verboten. Im Nachhinein klingt das alles naiv, aber zum damaligen Zeitpunkt, also vor der Abreise, hatten wir es nie für möglich gehalten, dass so etwas wie ein Lockdown oder Einstellung des Flugverkehrs überhaupt möglich wäre.
Die meisten der verbleibenden Touristen versuchten hektisch nach Teneriffa zu kommen und von dort einen Platz in einem der wenigen Flieger zurück nach Deutschland zu erhalten. Doch die Bilder der völlig überfüllten Wartehalle am Flughafen in Teneriffa sowie die Berichte über Streit um Klopapier und Hefe in deutschen Supermärkten führte schließlich dazu, dass wir erst einmal abwarten wollten, wie sich die Situation weiterentwickelt. Immerhin hatten wir auf Gomera eine riesige Terrasse mit Ausblick aufs Meer und Sonnenschein pur. Und obwohl Gomera eine Insel ist, also die Bewohner durchaus berechtigte Sorge haben könnten, von der Versorgung abgeschnitten zu werden, gab es hier im Supermarkt keinen Streit um Klopapier und die Leute blieben freundlich. Einmal am Tag durften wir also raus, um zum Supermarkt zu laufen (nur 1 Person, nicht zu zweit), ansonsten hatten wir sehr sehr viel Zeit und mussten oder durften erzwungenermaßen entschleunigen. Viel Zeit zum Nachdenken und da wir keine Ahnung hatten, wie es weitergehen würde, kam irgendwann die Frage auf: „Was wäre eigentlich, wenn wir jetzt die nächsten Monate hier festsitzen würden?“. Ok, ohne die Wohnung verlassen zu dürfen, vermutlich doch nicht so erstrebenswert. „Aber warum nicht mal eine Auszeit nehmen, wenn sich die ganze Situation beruhigt hat?“ Und so wurde der Grundstein für unsere Reisepläne gelegt.
Wie ging das Ganze aus? Nach 10 Tagen informierte uns unsere Vermieterin, dass sie uns leider nicht mehr beherbergen darf und wir eigentlich gezwungen wären, in eine Sammelunterkunft zu gehen, um von dort schnellstmöglich einen Flug nach Deutschland zu organisieren. Also haben wir das ganze doch selbst in die Hand genommen und konnten glücklicherweise 2 Plätze in einem der letzten Rückholerflüge des Auswärtigen Amtes aus Teneriffa ergattern.
Zurück zu Hause ließ und diese Idee nicht los und nach und nach formte sich eine konkrete Idee, wie man das ganze umsetzen könnte. Vom anfänglichen Gedanken der Auszeit war uns irgendwann klar, dass wir keine zeitliche Begrenzung wollen, also mussten wir logischerweise unsere Jobs und Wohnung kündigen. Da wir das Campen ohnehin lieben war auch irgendwann klar, dass wir mit dem Zelt los wollen. Da wir uns immer mehr für das Thema Klimaschutz interessierten, war der nächste logische Schritt, dass wir nicht fliegen wollen. Wir haben zum ersten Mal die Bedeutung des Spruchs „Der Weg ist das Ziel“ verstanden. Uns kommt es nicht darauf an, so viele Länder wie möglich zu sehen oder so weit wie möglich zu kommen. Wir wollen nirgendwo „ankommen“. Wir wollen uns einfach überraschen lassen, was der Weg mit sich bringt.
Und nun ist es bald soweit, in 2,5 Monaten geht es los. Die Stimmung schwankt zwischen Panik und überschwappender Freude, aber das ist wohl normal so. Wir haben uns wahnsinnig über die vielen Nachfragen von Familie, Freund*innen und Kolleg*innen nach einem Blog gefreut und tada here it is!
Ein ganz spezieller Dank geht an dieser Stelle an Ania & Daniel und an Gwen & Patrick. Neben den vielen vielen inspirierenden Menschen habt ihr uns mit am meisten beeinflusst diesen Weg zu gehen.
Hallo ihr beiden, wünschen euch viel Spaß
Vielen lieben Dank!
viel spass und eine wundervolle zeit euch beiden. lg marion und andi
Hallo Marion, Hallo Andi, Hallo gesamte Familie F. 🙂
Vielen lieben Dank. in 2 Wochen gehts los. 🙂
LG
Daniel
Freut mich voll für euch. Ich werde eure Reise verfolgen. Gaaaaaanz viel Spaß, genießt es. Liebe Grüße
Vielen lieben Dank Julia. Ich bin schon sehr auf Georgien gespannt. 😉
LG
Daniel
Hallo Daniel, und Unbekannter Weise, hallo Bea. Ich habe von Yvonne von Eurem Vorhaben erfahren. Ich wünsche Euch alles Gute und bewundere Euren Mut. Ich werde Eure Reise verfolgen, Liebe Grüße aus Rheine
Ja Hallo Renate.
Welche Freude, welch Überraschung. Sehr schön, dass Du uns folgen wirst. Es wird sicherlich das eine oder andere spannende zu berichten geben. 🙂
GLG zurück nach Rheine, noch aus München. 😉
Daniel
Ein Schritt den sich nicht jeder traut! Ich bin mir sicher, es wird sich lohnen!! 🙂 Ich hoffe ihr erlebt viele schöne Momente und wachst an diesem gemeinsamen Erlebnis! Schön, dass wir über diese Seite teilhaben dürfen. Auf geht`s!
Vielen lieben Dank MIra. 🙂 wir sind auch schon sehr gespannt und erleben jetzt kurz bevor es endlich los geht eine Achterbahnfahrt der Emotionen. 🙂
LG
Daniel
Wünsche euch ganz viel Spaß und spannende Erlebnisse?
PS beneide euch 😉
Wir werden berichten. Mit Fotos, Videos und spannenden BLOGs 🙂
Danke Dir.
VG
Daniel
Viel Spaß auf der Reise. Vergiß die Heimat nicht.
Danke Dir Philipp. Das werde ich nicht. Ich weiß, wo ich herkomme – ich weiß nur noch nicht wo ich landen werde. 🙂
Alles Liebe
Daniel
Wir wünschen euch viel Spaß und ganz viele schöne Stunden in der Welt. LG Maike und Roman Tolus 😃
Hallo Ex-Nachbarn.
Leider war ich bei eurer Verabschiedung nicht anwesend. Somit möchte ich das auf diesem Weg nachholen.
Vielen Dank für die gute Nachbarschft und die kleinen netten Gespräche.
Eure Nachfoger sind heute eingezogen und wir haben schon ein paar Worte gewechselt.
Euch eine gute Reise, bleibt gesund und genießt die Abenteuer und das Leben.
Mögen eure Füße ohne Blasen bleiben.
Eure Nachbarn( Ex )
Marille und Roland
Vielen lieben Dank ihr zwei!
Heute sind es 9 Monate her, Ihr meine lieben Aussteiger! Ich gratuliere Euch! Ich bin sehr stolz auf Euch! Mama Hille 🙂
Unglaublich 😊. Vielen Dank, wir freuen uns auf deinen baldigen Besuch 🤗